Gemeinsam in den Wahlkampf! 

Heute hat die SP Kanton Zürich eine starke und vielfältige Liste für den Nationalrat nominiert. Ich freue mich extrem, auf dem 12. Listenplatz für den Nationalrat zu kandidieren. Ich bin überzeugt: Gemeinsam machen wir einen engagierten Wahlkampf und verteidigen die 9 Sitze der SP Zürich - vielleicht machen wir das Stängeli ja sogar voll!

Die kommenden Nationalratswahlen sind richtungsweisend. Driftet die Schweiz weiter in Richtung rechts oder gelingt der Aufstand von unten für mehr Gerechtigkeit, Solidarität und Freiheit? Werden auch in Zukunft Schweizer Waffen an Länder exportiert, welche die Menschenrechte in den Dreck ziehen oder zwingen tausende engagierte Menschen den Bundesrat in die Knie? Bleibt die Schweiz ein Land, in welchem Frauen* massiv viel weniger verdienen als Männer oder schaffen wir die feministische Wende? Fristet eine engagierte Klimapolitik in Bundesbern weiterhin ein Mauerblümchendasein oder gelingt es mithilfe der Klimastreiks, radikale Umweltschutzmassnahmen zu ergreifen? 

Bei all diesen Themen steht auch die SP in der Verantwortung. Es liegt an uns, die Menschen in der Schweiz zu überzeugen, bei diesen Fragen auf der richtigen Seite zu stehen. Bei den kommenden Nationalratswahlen wird entscheidend sein, welcher Partei die Mobilisierung der repolitisierten Jugend am Besten gelingt. Dazu würde ich gerne meinen Teil beitragen. Persönlich will ich mich neben vielen weiteren Themen vor allem für zwei Schwerpunkte einsetzen: Friedenspolitik und Klimapolitik. 

Konsequente Friedenspolitik!

Jährlich gibt die Schweiz 5 Milliarden Franken für die Armee aus und noch immer werden jährlich tausende junge Männer in dieser Armee von patriarchalen Rollen- und Hierarchievorstellungen indoktriniert. Während in der Schweiz das Geld für eine existenzsichernde AHV angeblich fehlt, sollen total 8 Milliarden Franken in den Kauf neuer Kampfjets und einer neuen Bodenluftverteidigung eingesetzt werden. Gleichzeitig wird unsere humanitäre Verantwortung mit Füssen getreten: Schweizer Waffen werden in Kriegs- und Krisenregionen exportiert. Diese Schweizer Kriegstreiberei führt dazu, dass Menschen im Nahen und Mittleren Osten vor Schweizer Waffen flüchten müssen. Durch meine Anstellung bei der GSoA konnte ich mir in den letzten vier Jahren ein breites Know-How zu sicherheitspolitischen Fragen aneignen und würde dieses äussert gerne in Bern zugunsten einer verstärkten Schweizer Friedenspolitik einsetzen. 

Antikapitalistische Klimapolitik stärken! 

Die aktuellen Klimastreiks beweisen: Die jüngere Generation hat die Nase voll! Es braucht dringend einen grundlegenden Wandel in der aktuellen Klimapolitik. Ein grüner Kapitalismus ist dabei aber eine Illusion - mehr vegane Restaurants oder Avocado-Verbote bringen wenig bis gar nichts. Nur ein grundlegender Umbau unserer Wirtschaft kann die Klimakatastrophe noch aufhalten. Denn: Nur 100 Unternehmen produzieren 71% der industriellen Treibhausgas-Emissionen. Dabei sind insbesondere auch die Investitionen von Schweizer Banken, Pensionskassen und der Nationalbank in fossile Energien ein Treiber der Klimakatastrophe. Hier hätte die Schweiz mit ihrem grossen Finanzplatz den wirksamsten Hebel: Es braucht ein Verbot für Investitionen in fossile Energien. Wir müssen weg vom Öl! 

Ich freue mich sehr, zusammen mit allen Kandidierenden auf der SP-Liste einen engagierten Wahlkampf zu machen. Denn wer mich kennt, weiss: Ich mache leidenschaftlich gerne Wahlkampf, egal ob im Regen auf der Strasse, am Telefon oder beim Unterschriften sammeln. Gemeinsam gewinnen wir die kommenden Wahlen! 

Solidarisch, Lewin